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Militär & Hawkins Laboratory
1991 ist das Hawkins Laboratory wieder geöffnet. Nach außen hin steht die Einrichtung unter einer neuen Leitung und gibt sich als normales Forschungszentrum aus, das sich mit neurologischen Auffälligkeiten bei Kindern beschäftigt. Die Ereignisse der Vergangenheit gelten offiziell als aufgearbeitet. Hinter verschlossenen Türen sieht es jedoch anders aus. Das Militär arbeitet weiterhin eng mit den Wissenschaftlern zusammen. Während die neue Leitung versucht, moderner und kontrollierter aufzutreten, bleibt das eigentliche Ziel dasselbe: Kinder mit besonderen Fähigkeiten zu finden, zu beobachten und zu erforschen. Dabei wird großer Wert auf Geheimhaltung gelegt. Nur wenige wissen, was im Labor wirklich geschieht. Die Methoden wirken ruhiger als früher, aber nicht unbedingt harmloser. Tests, Beobachtungen und Gespräche gehören zum Alltag, oft unter dem Vorwand medizinischer Betreuung. Für das Militär stehen Sicherheit und Kontrolle im Vordergrund – alles, was nicht erklärbar ist, wird als potenzielle Gefahr gesehen. In Hawkins selbst bekommt man davon kaum etwas mit. Militärfahrzeuge tauchen selten offen auf, Lieferungen finden meist nachts statt, und Fragen werden ausweichend beantwortet. Nach außen wirkt alles normal, doch im Labor wird weiterhin an denselben Themen gearbeitet, die die Stadt schon einmal geprägt haben. Auch 1991 bleibt Hawkins damit ein Ort, an dem Wissenschaft und Militär im Verborgenen zusammenarbeiten – und an dem Kinder erneut eine zentrale Rolle spielen. |
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