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Subjekte und wie sie entstanden sind
Das erste bekannte Labor, in dem gezielt mit übernatürlichen Phänomenen experimentiert wurde, befand sich in Hawkins, Indiana. Dort begann alles mit Henry Creel, der nach seinem Kontakt mit dem Mindflayer unter staatliche Kontrolle gebracht wurde. In den folgenden Jahren wurde Henry als Forschungsobjekt genutzt, um die Ursache und das Potenzial seiner Fähigkeiten zu verstehen. Im Jahr 1971 gelang schließlich der erste große Durchbruch
Durch Experimente mit Henry Creels Blut wurden erstmals weitere Kinder mit besonderen Fähigkeiten geboren. Insgesamt zwölf Kinder entstanden auf diese Weise. Sie wurden im Hawkins National Laboratory unter strenger Aufsicht gehalten, isoliert und systematisch untersucht, während man ihre Fähigkeiten erforschte und versuchte, sie zu kontrollieren.Nachdem sich zeigte, dass die Methode stabil war und ein Teil der Kinder überlebte, wurde das Projekt ausgeweitet. Ziel war es nun, kontrollierbare Subjekte zu erschaffen – weniger instabil als Henry selbst, berechenbarer und leichter lenkbar. Als Henry später nicht mehr greifbar war und unter dem Namen Vecna verschwand, griff man auf eine alternative Quelle zurück. Im Jahr 1987 geriet ein weiteres Subjekt kurzzeitig in militärische Obhut. In diesem Zeitraum wurde Blut entnommen, das sich als ebenso geeignet erwies. Diese Proben wurden fortan genutzt, um das Projekt weiterzuführen. Nach erfolgreichen internen Tests traf die NATO eine geheime Entscheidung: Die gewonnenen Erkenntnisse sowie das aufbereitete Blutmaterial wurden an ausgewählte Mitgliedsstaaten weitergegeben. Ziel war der Aufbau paralleler Forschungsprogramme, um weitere Subjekte zu erschaffen und voneinander unabhängige Testreihen durchzuführen. In das geheime NATO-Programm involvierte Staaten
In diesen Ländern entstanden abgeschottete Labore, militärische Forschungseinrichtungen oder medizinische Programme mit verdecktem Zweck. Dort ging man unterschiedlich vor: Einige Kinder wurden ihren Familien gegen hohe Geldsummen „abgekauft“, andere verschwanden spurlos. In manchen Fällen meldete man sie offiziell als verstorben. Das Blut wurde injiziert oder in veränderter Form verabreicht – mit ungewissem Ausgang. In manchen Fällen waren es die Mütter selbst, die sich dazu entschieden haben, an dem MKUltra Experiment teilzunehmen. Nicht jeder Versuch war erfolgreich. Viele Testpersonen starben, andere entwickelten keinerlei Fähigkeiten. Jene, bei denen es funktionierte, wurden je nach Ausprägung ihrer Kräfte klassifiziert. Einige verblieben dauerhaft in den Einrichtungen, andere wurden unter strenger Beobachtung in kontrollierte Umgebungen entlassen und als langfristige Feldversuche genutzt. Kinder und Jugendliche reagierten deutlich sensibler und extremer auf die Injektionen. Die Erfolgsquote war bei ihnen wesentlich höher. Aus diesem Grund gelten Subjekte zum aktuellen Zeitpunkt als maximal 20 bis 21 Jahre alt. Was in Hawkins begann, blieb nicht in Hawkins. Es war der Ursprung eines weltweiten Programms, das auch 1991 noch aktiv ist – verborgen hinter Militärakten, Geheimhaltungsstufen und dem Schweigen ganzer Nationen. |
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